Original ATE Bremszylinderpaste für Hydraulische Bremsen (180 g)

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Beschreibung

Die Bremszylinderpaste dient als Korrosionsschutz für verschiedene metallische Bauteile in hydraulischen Bremsaggregaten. Darüber hinaus erleichtert sie durch ihre Schmierwirkung die Montage insbesondere von Gummiteilen auf Metalloberflächen.


Die Bremszylinderpaste ist nicht spritzwasserfest. Des-halb ist ihr Einsatz auf innere Oberflächen in geschützter oder verschlossener Einbaulage beschränkt.


Die Bremszylinderpaste wird bei hydraulischen Brems-aggregaten eingesetzt, die für den Betrieb mit Brems-flüssigkeiten auf der Basis von Polyglykolethern gemäß den Normen FMVSS 116 (DOT 3, DOT 4, DOT 5.1), SAE J 1703 und DIN ISO 4925 ausgelegt sind. Sie ist nicht für die Anwendung in Bremsaggregaten mit einer Hydraulikflüssigkeit auf Silikon- oder Mineralölbasis vorgesehen.


Kunststoffteile (z. B. Kolben), die beständig gegen Bremsflüssigkeit sind, erweisen sich in der Regel auch gegenüber der Bremszylinderpaste als beständig. Dennoch muss die Verträglichkeit von Kunststoffen mit Bremszylinderpaste im Zweifelsfall geprüft werden. Dies gilt auch für organische Beschichtungen.

Die Bremszylinderpaste darf nicht auf die Oberfläche von Reibbelägen oder Bremsscheiben gelangen.

Die Temperaturbeständigkeit der Paste reicht bei längerfristiger, thermischer Belastung von –40° C bis 100° C. Kurzfristig ist sie bis ca. 200° C belastbar.


Die Bremszylinderpaste ist kein konsistenzstabiles Schmierfett. Bei mechanisch-dynamischer Einwirkung, z. B. bei Fließ- und Rührprozessen, tritt eine zunehmen-de Konsistenzverringerung auf, die sich nach Beendi-gung des Prozesses wieder zurückbildet (Thixotropie). Die Angabe einer definierten Kenngröße der Viskosität ist daher nicht sinnvoll.


Oberhalb von ca. 70° C setzt eine zunehmende Verflüs-sigung des Verdickers ein, die bei erneuter Abkühlung nahezu reversibel ist.


Kennwerte:

  • Tropfpunkt für pastöse Tubenqualität (DIN ISO 2176): <80° Cn
  • Flammpunkt des Basisöles (DIN EN ISO 2719): >14 5° Cn
  • Kältebeständigkeit (alle Konsistenzen)nach Lagerung 1 Woche bei –30° C: weich, streichfähignach Lagerung 24h bei –40° C: nicht festn
  • Gummiquellverhalten (DIN ISO 4925 Abs. 5.11, durchgeführt an SBR-Testmanschette RM-3a, 70 h / 100° C):Volumenänderung: 0 bis +6 % Härteänderung: 0 bis –10 IRHD


Die Bremszylinderpaste wird als dünner, gleichmäßigerFilm oder mit einer automatischen Befettungsanlage punktförmig aufgetragen.


Lagerfähigkeit (Angaben für eine Lagertemperatur von 0° C bis +40° C): Tuben: 3 Jahre Eimer: 2 Jahre


Bei Nicht-Gebrauch ist der Behälter dicht geschlossen zu halten.


Während der Lagerung und des Transports der Paste kann es zu Konsistenzänderungen (Verhärtungen) oder Teilentmischungen, insbesondere bei Überschreitung der maximalen Lagertemperatur, kommen. Dieses Ver-halten stellt die Verwendungsfähigkeit der Paste nicht in Frage. Eine verwendungsfähige Konsistenz kann erfah-rungsgemäß durch mechanische Bearbeitung der Paste (z. B. Rühren), ggfs. unter Erwärmung bis max. +40° C, wiederhergestellt werden.


Beim Aufrühren ist dafür Sorge zu tragen, dass keine Partikel, z. B. vom Behälter, vom Rührwerkzeug oder durch Verunreinigung von außen, in die Paste gelangen, die bei der Verwendung der Paste im Bremsenbauteil schädlich sein können.